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Dorferneuerung

Amt für Landentwicklung                                                            

2. Bürgerversammlung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger aus Berkum


der Bürgerarbeitskreis Dorferneuerung, die Stadt Peine und das Planungsbüro Dr. Schwerdt haben die
Grundlage für die Förderung von Maßnahmen, den Dorferneuerungsplan erstellt.

Er enthält neben den Zielen der Dorferneuerung, den zu Ihrer Verwirklichung erforderlichen Maßnahmen,      einer Situationsbeschreibung Ihres Ortes, auch eine Reihe von Hinweisen, wo an privaten Anwesen            Verbesserungen wünschenswert und zuwendungsfähig erscheinen. Ziel der Dorferneuerung ist es vor  allem, den Charakter des Ortes zu erhalten oder wiederherzustellen und weiter zu entwickeln.

Für Privatpersonen nachfolgend einige Informationen zur Förderung der Dorferneuerung:

Neben der Modernisierung und Instandsetzung von landwirtschaftlichen Gebäuden wird unter anderem auch  die Erhaltung und Gestaltung ortsbildprägender Bausubstanzen ebenso gefördert wie kleine Maßnahmen  zur Gestaltung der Grundstücksflächen.

Es handelt sich um nicht zurückzuzahlende Zuschüsse bis zu 30% der Kosten, max. 25.000,-- € pro      Maß­nahme/Objekt.
Die Mindestsumme der Investition beträgt 8.340,— €, geringere Investitionen werden nicht bezuschusst.  Eigene Arbeitsleistungen sind nicht förderfähig, wobei Materialkosten geltend gemacht werden können. Zum Nachweis des Investitionsvolumens sind bei der Antragstellung Kostenvoranschläge erforderlich.

Maßnahmen - Was wird gefördert? - Beispiele

Anpassung landwirtschaftlicher Anwesen an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens:

  • - Modernisierung und Instandsetzung von landwirtschaftlich genutzten Gebäuden (Bei Wohngebäu­den nur die "Außenhaut").

  • - Umbau landwirtschaftlicher Betriebsgebäude, z. B. Stützenfreimachung von Scheunen.


Maßnahmen zu Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters - Bausubstanz mit ortsbildprägendem, -bestimmendem Charakter:

  • - Instandsetzung und gestalterische Verbesserung an nicht landwirtschaftlichen Gebäuden

  • - Dach- und Fassadenerneuerung

  • - Beseitigung baulicher (auch konstruktiver) Missstände.

  • - Rückbau oder Vermeidung baulich "moderner" Details, wie zugemauerte, ehemalige Scheunentore,   wie den Maßstab zerstörende Türen, Fenster, Windfänge, Glasbausteine etc..

  • - Fachwerkerneuerung, -renovierung sowie eine entsprechende Farbgestaltung.

  • - Fachwerkfreilegung, Wiederherstellung charakteristischer Verkleidungen (z. B. Pfannen- oder   Schieferbehang).

  • - Erneuerung der Grundmauern, Auswechseln von abgängigen konstruktiven Teilen.

  • - Erneuerung der Türen, Tore und Fenster.


Maßnahmen zur Gestaltung von Freiräumen und Außenanlagen:

  • - Erstellung harmonischer Garten und Hofabschlüsse.Erhaltung alter Einfriedungen aus Feld oder Bruchsteinen sowie der Torpfeiler und materialtypische Renovierung.

  • - Zäune, Hecken, Mauern, Sitzecken, Torbögen, Toreinfahrten, Treppen.

  • - Gestaltung der Hof- und Freiflächen der (landwirtschaftlichen) Betriebe mit Pflasterbelägen und Anpflanzungen.

  • - Ersatz ortsuntypischer Einfriedungen, wie z. B. Betonmauern durch Ziegelsteinmauern oder Zäune etc..

  • - Restaurierung und Anstrich kunstvoller Eisen- und Holzzäune.

                                               
Für die Gemeinde sind folgende Maßnahmen möglich:

  • - Maßnahmen zur Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse mit besonderem Anspruch an - die Gestaltung im Interesse der Verbesserung auch der Ortsansicht.

  • - Maßnahmen zur Abwehr von Hochwassergefahren für den Ortsbereich und zur Sanierung   inner­örtlicher Gewässer.

  • - Maßnahmen an ortsbildprägenden Gebäuden der Gemeinde (Außenhaut s. o.)

  • - Diverse Maßnahmen aus dem Landesprogramm.


Hinweis: Das Mindestinvestitionsvolumen im öffentlichen Bereich beträgt 10.000,— € Nettokosten (Anteilsfinanzierung). Zuschusshöhe: 50 % der Kosten ohne Mehrwertsteuer.

Anträge - Wie geht das Verfahren?

  • Der Planer berät und betreut die Maßnahme für Sie kostenlos. Es empfiehlt sich, vor Antragstellung mit dem Planungsbüro ein Beratungsgespräch durchzuführen, um dorferneuerungsgerechte Kostenvoran­schläge einholen und vorlegen zu können.

  • Der Antrag ist mit den Anlagen an die Stadt Peine zur Stellungnahme zu übersenden. Diese wird den Antrag ebenfalls zur Stellungnahme an das Planungsbüro Dr. Schwerdt weiterleiten. Von dort wird der Antrag dem Amt für Landentwicklung zugeleitet.

  • Die erforderlichen bau- und denkmalrechtlichen Genehmigungen sind mit einzureichen, bzw. parallel einzuholen.

  • Eingangsbestätigung vom AfL erfolgt. Dies ist keine Zusage einer Zuwendung!

  • Das Amt für Landentwicklung sammelt alle Anträge und entscheidet im Rahmen der vorhandenen Geldmittel, ob eine Förderung erfolgt. Ein Anspruch auf eine Förderung besteht nicht.

  • Alle Maßnahmen dürfen vor Erhalt eines Zuwendungsbescheids vom Amt für Landentwicklung nicht begonnen werden. Beginn bedeutet auch bereits der Materialkauf oder die Beauftragung einer Firma.

  • Antragsvordrucke erhalten Sie bei der Stadt oder auch unter der Internet-Adresse: www.ml.niedersachsen.de unter „Suchen" den Begriff „Dorferneuerung" eingeben.


Ihre Ansprechpartner:


Stadt Peine
Frau Scharff-Petrick
Kantstraße 5
31224 Peine
Tel.:05171 / 49 - 449
Fax.:05171 / 49 - 477

 

Dr. -Ing. W. Schwerdt
Herr Bolze
Waisenhausdamm 7
38100 Braunschweig
Tel.:0531 / 123 34 - 50
Fax.:0531 / 123 34 - 44

GLL Braunschweig
Amt für Landentwicklung

Frau Conrad Wilhelmstraße 3
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 / 484 - 2078
Fax.: 0531 / 484 - 2066

 

Stadt Peine
Untere Denkmalschutzbehörde

Frau Klindworth-Lawrenz
Burgstraße 1
Tel.: 05171 / 49 - 442
Fax.: 05171 / 49 - 474

Gesamtkonzept  - 107 Seiten

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Gestaltung-Ortsbild

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GrünFreiraum_Bestand

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GrünFreiraum_Gehölze

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Maßnahmenkonzept

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Nutzungskonzept

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Ortsbild_Bauweise-Bestand

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Ortsbild_Dach-Bestand

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Planungen

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Siedlgsgesch_Historische Bilder

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Siedlgsgesch_Historische KG

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SiedlgsgeschEntw_1945

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SiedlgsgeschEntw_1966

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Topografie

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Verkehrskonzept

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VertBereich_B

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